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Nachgefragt Abend des StuPas der Uni Hildesheim

?Kann ich mir meine Bildung noch leisten?? - Kaum eine Frage bewegt im Moment die Studierenden hierzulande mehr. Die deutsche Politik diskutiert ?ber Geb?hren f?r das Erststudium, wie die Fakten aussehen, wissen aber viele der Betroffenen ? also der Studis ? nicht.
Deswegen veranstalten das Studierendenparlament und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Uni Hildesheim im Wintersemester drei Informationsabende mit dem Titel ?Nachgefragt?. Interessierte Studierende sollen Hintergrundinfos bekommen und die Gelegenheit erhalten, mit Sachverst?ndigen ?ber die jeweiligen Fragen zu diskutieren. Letzten Mittwoch ging es also um das Thema Studiengeb?hren und Bildungsfinanzierung.

Als Sachverst?ndige stellten sich Johannes Flosbach, Mitglied im Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS, CDU-Hochschulgruppe) K?ln, und Steffen Krach vom Bundesvorstand der JuSo-Hochschulgruppen den kritischen Fragen der Studierenden. Zu Beginn erkl?rte die Referentin f?r Hochschulpolitik aussen im AStA, Tamara Krings, die verschiedenen Studiengeb?hren- und Studienkonten-Modelle der Bundesparteien. Geb?hren m?ssen bereits w?hrend des Studiums gezahlt werden. Beim Modell der Studienkonten kann der Studierende zun?chst eine gewisse Anzahl an Semestern ?abstudieren?, bevor er zahlen muss.

In der anschlie?enden Diskussion legten die beiden Vertreter der Hochschulgruppen ihre Positionen dar. Johannes Flosbach sprach sich dabei f?r Studiengeb?hren aus. Allerdings d?rfe sich der Staat nicht aus der Bildungsfinanzierung zur?ckziehen. Flosbach forderte eine ?berarbeitung des Stipendienwesens. Au?erdem m?ssten die durch Geb?hren eingenommenen Gelder direkt an die Hochschulen flie?en. Laut Flosbach soll es ? angereizt eben auch durch Studiengeb?hren ? zu einem st?rkeren Wettbewerb der Hochschulen kommen: ?Die Hochschulen m?ssen sich wieder mehr um den einzelnen Studenten bem?hen.?

Steffen Krach berief sich in seiner Argumentation auf die Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks. ?Nur elf von hundert Kindern aus einkommensschwachen Familien studieren,? erkl?rte er. ?Deutschland hat damit die h?chste soziale Selektivit?t im Bildungssektor?. Studiengeb?hren w?rden diesen Zustand nur weiter verschlechtern. Ziel der Politik m?sse stattdessen eine Erh?hung der sozialen Leistungen sein sowie eine ?berarbeitung des Steuersystems: ?Wer mehr verdient, soll auch mehr Steuern zahlen.? Zum Schluss seines Vortrages machte Krach noch einmal deutlich: ?Studiengeb?hren halten wir f?r den falschen Weg.?
Der n?chste Infoabend findet am 15.12. um 18.00 Uhr in der Uni Hildesheim statt, Titel: ?Nachgefragt: Studentische Mitbestimmung ? was kann ich tun??.




13.1.06 15:21
 


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